„Es ist immer ein Abenteuer, einen neuen Raum zu betreten“, schreibt Virgina Woolf in ihrem Essay „Stadtbummel: Ein Londoner Abenteuer.“ Ich habe heute Abend einen neuen Raum betreten, ich habe an einer online Schreibnacht am Wiener Writers’s Studio teilgenommen. Virgina Woolf war das Thema.
Mein Plan war den September zum Privatdetektiv-Monat zu machen und meinen zweiten Taval-Krimi fertig zu schreiben. Außerdem wollte ich die zwölf Spenser-Krimis, die ich besitze, nochmal lesen und in den Kurzgeschichten diesen Monat aus dem Leben der Personen aus dem zweiten Taval-Krimi erzählen. Ist mir das gelungen? Nein, denn irgendwann habe ich meinen Fokus auf das Projekt verloren.
Heute bin ich in der etwas absurden Situation, dass ich Lust habe zu bloggen, aber nicht weiß, worüber. Ich habe ein Freewriting dazu begonnen, aber nur diese drei Sätze geschrieben: Ich habe heute viel über das Schreiben gesprochen. Ich bin viel Spazieren gegangen. Ich habe abends Freewritings zu meinem nächsten Lebensabschnitt gemacht.
„Findest du es egoistisch, in Zeiten wie diesen zufrieden und glücklich zu sein?“, fragt Claudia in der zweiten Frage ihrer 60-Fragen-Challenge. Nein, denn an den Zeiten ändert sich nichts, egal, wie es mir geht. Die Zeiten sind, wie sie sind, auch wenn ich zufrieden und glücklich bin. Die Zeiten sind, wie sie sind, auch wenn ich unzufrieden und unglücklich bin.
Im Wochenblog gebe ich dir eine Übersicht über die Blogbeiträge der Woche und ich erzähle dir, was in den Kommentaren los war, was ich eigentlich bloggen wollte und was ich an den Blogfreien Tagen gemacht habe. Diese Woche habe ich über erste Male, meine Kartoffeln, meinen Schreibmittwoch, das Schreibtagdurchenander, einen Bücherfund und die Glitzersteinkette gebloggt.




