Heute habe ich Zeit, Lust und Energie für einen Blogbeitrag, aber ich weiß nicht, worüber ich bloggen möchte. Einfach lassen möchte ich das Bloggen heute nicht. Über ein Thema aus meiner Themenliste möchte ich auch nicht schreiben. Mir ist auch kein Thema über den Weg gelaufen: beim Scrollen auf Twitter nicht, auch nicht auf Instagram, nicht beim Spazierengehen und auch nicht beim Schreibgruppentreffen heute Abend, das Zoom-Probleme verhindert haben. Dabei ist mein Kopf voller Gedanken. Vielleicht fragst du dich jetzt, ob denn nichts in meinem Schreibleben heute passiert ist, über das ich erzählen kann. Nein, da gibt es nichts zu berichten. Ich habe zwar endlich einen Text zu dem vermaledeiten Thema „Sparbüchse“ geschrieben, aber mehr möchte ich darüber nicht erzählen. An meiner Kurzgeschichte habe ich heute auch weiter geschrieben. Außerdem bin ich drei Mal spazierengegangen: ein Mal um den Block hin, dann wieder um den Block zurück, ein Mal …
Auf meinem Spaziergang bin ich heute an der Plattenkiste vorbeigekommen. Die Plattenkiste steht schon monatelang leer. In diesem Blogbeitrag schwelge ich in Erinnerungen über die Plattenkiste und erzähle vom Schreiben mit Musik.
Heute Vormittag hat mich eine innere Sehnsucht um den Schrevenpark geschickt. Die kleine Runde um den Block ist ausgefallen und ich bin gleich eine Runde um den Park gegangen. Der Park war wunderbar, fast menschenleer. An Regentagen sind nur wenige Menschen im Park unterwegs.
Im Wochenblog gebe ich dir eine Übersicht über die Blogbeiträge der Woche und was in den Kommentaren Thema war. Diese Woche habe ich über meine Bloggewohnheit, Bürgersteigbeobachtungen, Geheimnisse, mich sortieren, einen schreibreichen Tag und den Traumvogel der Langeweile gebloggt.
Mein Tag hat heute erst am Mittag begonnen. Kurz vor eins bin ich noch völlig verschlafen und von einem verqueren Traum verstört (lila Haare, zwei Frauen mit riesen Brillen, Spaß-Uniformen, falscher Wochenmarkt) auf dem Kieler Wochenmarkt zum Kaffee trinken aufgetaucht. Ich habe einen Americano und eine Stunde gebraucht, um wach zu werden und mich auch nennenswert am Gespräch zu beteiligen. Die zweite Gesprächsstunde war ich dann aktiver. Der Wochenmarkt war inzwischen abgebaut und die Kehrmaschinen sind über den Exerzierplatz gelärmt. Unmotiviert Cajon üben Nachmittags habe ich meine Cajon ins Wohnzimmer gestellt. Ich hatte vergessen, dass ich eine Cajon besitze. Nachdem ich vorgestern meinen Arbeitsplatz aufgeräumt hatte, habe ich bemerkt, dass die Stapelablage eigentlich ein Musikinstrument ist. Nach fünf Minuten unmotiviert auf der Cajon rumtrommeln, hab ich’s für heute gelassen. Ich hatte ein tolles Anleitungsvideo von Heidi Joubert gesehen. Die Frau finde ich klasse. Aber ich hatte Hemmungen, ungebremst auf …




