Während meiner Parisreise Anfang Juni haben wir als Schreibgruppe auch den Jardin du Luxembourg besucht. Dies ist mein Text, original wie in meinem Pariser Reisetagebuch, der unter einem Kastanienblätterdach mit Blick auf das pompös schöne Senatsgebäude und eine Gartenanlage mit Fontaine in der Mitte entstanden ist:
Seit vielen Jahren habe ich eine Sehnsucht, drei Monate in Paris zu leben und dort zu schreiben. Die Stadt zu erkunden. Zu erschreiben. Vor einem Monat habe ich mir die Karten gelegt und festgestellt, dass ich das nicht machen werde. Die Idee war einfach zu groß.
Eigentlich hätte mein Besuch des Helsinki Noir Festivals Ende Februar ein Abenteuer ins Ungewisse werden können. Ich hatte mir die Karte für das Helsinki Noir Festival schon im letzten Jahr gekauft, weil ich Helsinki und Krimis mag. Erst als die Karte per Mail ankam, fiel mir auf: Das Festival ist vermutlich auf Finnisch. Und mein Finnisch reicht knapp für Bestellungen im Café, nicht für Literaturpanels.
Diese Woche habe ich meine Thriller-Recherche abgeschlossen, meinen Schreibtisch gezeigt und wieder von Taval erzählt:
Diese Woche war bunt: Ein blinkendes Riesenrad, eine rote Mütze für Helsinki, Notizbuch-Percussion als Prokrastinations-Instrument, Süßigkeiten-Übelkeit am Schreibnachmittag und Polizisten, die mich auf dem Kieler Bahnhof beäugen. Dazwischen: Heather wächst. Ich lese Thriller und die Steuern für 2024 sind fast fertig.




