Diese Woche habe ich meine Thriller-Recherche abgeschlossen, meinen Schreibtisch gezeigt und wieder von Taval erzählt:
Mittwoch 18. Februar 2026 – Schreibtisch, Wasser und eine Red Flag
Heute zeige ich dir, wo ich jeden Tag „Moin du!“ schreibe. Ich bin Susanne. Ich sitze an meinem Schreibtisch in Kiel immer mit einem Glas Wasser neben der Tastatur. Cappuccino trinke ich nur im Café.
Dort habe ich „Woman Down“ von Colleen Hoover fertig gelesen. Das Buch hatte ich als Beispiel für Romantic Thriller ausgewählt. Das ist nicht mein Genre: Zu viel Spice mit einem Mann, der eine einzige Red Flag ist, aber die Protagonistin findet ihn trotzdem total sexy.
Direkt danach habe ich „Der Mordscoach“ von Lilli Pabst aufgeschlagen. Eigentlich ein Krimi, kein Thriller, aber er hat es trotzdem in meinen Stapel geschafft.
Donnerstag 19. Februar 2026 – Wackelaugen auf der Tastatur
Am Morgen hat mich meine Tastatur mit zwei großen Augen angeschaut. Die hatte der Liebste dort hingelegt.
Eigentlich sind sie für meine Kettlebell, die ich mir für mein Training Zuhause gekauft habe. Aber auf meiner Tastatur finde ich sie auch gut. Ich mag, dass sie mich anschaut und mit mir kommunizieren will.
Freitag 20. Februar 2026 – Was meine Handschrift verrät
Die ersten Zeilen des Tages schreibe ich immer mit der Hand. Das ist für mich ein schöner langsamer Einstieg in mein Schreiben.
An meiner Handschrift kann ich sehen, ob ich entspannt oder angespannt bin. Ob mir ein Thema unangenehm ist, dann schreibe ich sehr undeutlich. Oder ob ich schon eine klare Idee zu einem Thema habe, dann schreibe ich extrem leserlich.
Neben dem Schreiben stand heute wieder Lesen auf meinem Plan. Ich habe mit dem vorletzten Buch meiner Thriller-Recherche begonnen. „Die Housesitterin“ von Emily Rudolf. Es ist kein Buch aus meinem Stapel, sondern ich habe es hier auf Instagram gesehen und dann in einer Bahnhofsbuchhandlung gekauft.
Samstag 21. Februar 2026 – Das letzte Buch aus meinem Stapel
Im Café habe ich begonnen, das letzte Buch aus meinem Thriller-Stapel zu lesen. Das ist das neunte Buch, das ich innerhalb von drei Wochen lese und mir brennt ein bisschen das Gehirn. Normalerweise lese ich langsamer und ich merke, dass ich mich nicht mehr auf neuen Buchwelten einlassen will.
Trotzdem freu ich mich, „The woman in the window“ von A. J. Finn zu lesen. Denn die Protagonistin beobachtet genau wie Heather etwas in der Nachbarschaft. Dennoch wird mein Buch ganz anders.
Wenn ich das Buch gelesen habe, übergebe ich die Geschichten für ein paar Tage meinem Unterbewusstsein, bevor ich mich daransetze aus Heather einen eindeutigen Psychothriller zu machen.
Sonntag 22. Februar 2026 – Zurück zu Taval
Nachdem ich so viele Bücher gelesen habe, habe ich gemerkt, dass ich es vermisse über meinen Taval-Krimi zu erzählen. Also werde ich das wieder machen.
Das ist eines der schönen Ergebnisse aus meiner 100 Tage mit Taval-Challenge: Ich spreche wieder gern über meinen Krimi. Und unter uns, ich habe noch nie so gern über den Krimi gesprochen, wie jetzt. Und dabei war es schon immer ein gutes Buch.
Aber jetzt habe ich noch gar nicht vom Krimi erzählt. Er heißt „Taval und die nackte Katze.“ Taval ist der Nachname meines Ermittler. Und die Katze verwickelt ihn quasi in einen Mordfall. Also das macht er natürlich selbst, weil er den Katzensitter-Job versaut. Aber davon erzähle ich ein anderes Mal.
Die Form des Titels, also „Taval und …“ habe ich aus verschiedenen Gründen gewählt. Sie hat mir gefallen, sie hat mich an die Titel der ???-Kassetten erinnert und der Titel ist Serien geeignet. Für Ende diesen Jahres habe ich endlich Zeit für den zweiten Band eingeplant.
Montag 23. Februar 2026 – Das leerstehende Haus
Ursprünglich hieß mein Krimi „Taval und das leerstehende Haus.“ Das Haus gibt es wirklich. Ich bin auf meinen Spaziergängen durch Kiel immer daran vorbeigekommen.
Irgendwann habe ich mich gefragt: Was wäre, wenn in diesem Haus ein Mord passiert wäre? Aus dieser Frage wurde ein Krimi.
Und dann hat sich die Katze ins Buch gedrängt. Und dann auf den Titel. Wie Katzen das so machen, haben mir jedenfalls Katzenbesitzerinnen erzählt. Ich selbst habe kein Haustier, außer den Silberfischen im Bad.
Dienstag 24. Februar 2026 – Taval in Kiel, zur Zeit jedenfalls
Eigentlich sollte Taval ein reisender Privatdetektiv werden. Ich reise gerne und ein Privatdetektiv kann überall auf der Welt ermitteln.
Der erste Fall sollte in Kiel spielen, weil ich mich hier auskenne und weil ich meine Stadt mag.
Taval ermittelt also in Kiel. An der Förde, in der Innenstadt, im Kommissariat in der Blumenstraße, auf den Dächern. Orte, an denen ich spaziere, lebe, arbeite. Das leerstehende Haus, das mich auf die Idee zum ersten Fall gebracht hat, gibt es wirklich.
Taval ist immer noch in Kiel. Zur Zeit jedenfalls.
Fazit aus der Woche: Fokus-Check
- Thriller- Recherche abgeschlossen.
- Steuererklärung fertig.
- Taval ist zurück im Feed.
Das ist kriminell fokussiert.
