Susanne Pohl
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365 Tage Autorinnenleben – Woche 3: Diese Woche war bunt

365 Tage Autorinnenleben – Woche 3: Diese Woche war bunt

18. Februar 2026|By:Susanne Pohl

Diese Woche war bunt: Ein blinkendes Riesenrad, eine rote Mütze für Helsinki, Notizbuch-Percussion als Prokrastinations-Instrument, Süßigkeiten-Übelkeit am Schreibnachmittag und Polizisten, die mich auf dem Kieler Bahnhof beäugen. Dazwischen: Heather wächst. Ich lese Thriller und die Steuern für 2024 sind fast fertig.

Mittwoch 11. Februar 2026 – Riesenrad & Newsletter

Das farbenfroh blinkende Riesenrad stand bis Ende Januar vorm Kieler
Bahnhof. Es hat nichts mit meinen Krimis zu tun.

Und auch nichts mit meinem Newsletter, der morgen, wie immer am 12. des Monats, rausgeht.

Ich find’s einfach schön.

Donnerstag 12. Februar 2026 – Rote Mütze & Helsinki-Abenteuer

Die rote Mütze habe ich in einem bestellten Paket bekommen. Ich habe sie mir für ein Abenteuer gekauft: Ich möchte in Helsinki im Allaspool schwimmen. Und wenn ich das wirklich machen will, brauche ich eine Mütze. Ich habe Lust darauf, aber auch großen Respekt davor.

Ohne Mütze habe ich auf dem Sofa im nächsten Thriller „Tochterliebe“ von Kimberley McCreight aus meinem großen Thriller-Stapel gelesen. Was ich sonst noch heute gemacht habe, kannst du dir in 12 Fotos auf meinem Blog anschauen. Denn heute ist der 12. des Monats und in guter Blog-Tradition habe ich #12von12 gebloggt.

Würdest du bei Minusgraden in einem beheizten Freibad schwimmen?

Freitag 13. Februar 2026 – Prokrastination & Notizbuch-Percussion

Prokrastinieren kann bei mir so aussehen:

Oh toll,die Finger machen einen Sound auf dem Notizbuch.

Bisher kannte ich schon Body-Percussion, aber das hier ist jetzt Notizbuch-Percussion.

 

Sonnabend 14. Februar 2026 – Süßigkeiten, Newsletter & Heather

Für meinen Schreibnachmittag habe ich mir Süßigkeiten gekauft und Datteln mit Butter und Schokolade gefüllt. Ich nasche am Schreibtisch selten, aber heute musste das sein. Ich habe alles ziemlich schnell verputzt und dann war mir schlecht. Seufz.

Ich habe trotzdem einen schönen Newsletter geschrieben und verschickt. Eigentlich sollte der schon am Donnerstag raus, aber da wollte er mir nicht von der Hand gehen. Fueled by sweets ging das dann.

Das intensive Lesen der letzten Wochen hat zu neuen Ideen für mein Heather-Projekt geführt und ich habe angefangen, aus der Perspektive einer zweiten Frau zu schreiben. Das ist sehr spannend, denn ich weiß noch gar nichts über die Frau.

Das erzählt sie mir beim Schreiben. Und sie erzählt mir auch Dinge über Heather, die ich bisher noch nicht wusste.

Sonntag 15. Februar 2026 – Cappuccini, Schrevenpark & Fitzek

Mit der Sonne im Rücken habe ich am Vormittag in meinem Kieler Lieblingscafé zwei Cappuccini getrunken. Das war ein schöner Start in den Sonntag.

Bevor die Sonne unterging, habe ich es zu einem Spaziergang um den Schrevenpark geschafft. Dabei habe ich über mein Heather-Projekt nachgedacht. Das Buch zeigt noch nicht eindeutig, dass es ein Psychothriller ist. Das muss ich in der Überarbeitung deutlicher herausarbeiten. Ich weiß noch nicht genau, wie ich das angehen werde, auch wenn ich schon Dinge ausprobiere.

Dann fällt mir auf, dass ich gerade den zweiten Schritt vor dem ersten machen will. Ich bin nämlich mitten in der Thriller-Recherche und ich habe noch sechs ungelesene Bücher in meinem Thriller-Stapel. Mein Plan ist, danach erst tief in die Heather-Bearbeitung einzusteigen.

Am Nachmittag habe ich mit „Der Nachbar “ von Sebastian Fitzek begonnen. Ich habe schon mal einen Thriller von Fitzek angefangen, aber nicht fertig gelesen. Ich werde mit ihm einfach nicht warm. Auch bei diesem Buch weiß ich nicht, ob ich es ganz lesen werde. Wahrscheinlich lese ich nur die ersten 50 Seiten und die letzten 20, um einen Eindruck zu bekommen. (Ich habe bis Seite 80 gelesen und die letzten 30 Seiten.)

Montag 16. Februar 2026 – Steuern, Cappuccino & Thriller bis Mitternacht

Mein Vormittag startete mit einer schönen Überraschung: Die Vergangenheits-Susanne hatte schon mit dem Zusammensammeln der Steuerunterlagen begonnen und die Gegenwarts-Susanne musste nicht bei Null anfangen.

Da hatte ich dann Zeit für einen Cappuccino im Café und einen feinen Plausch, bevor ich einen zweiten Cappuccino genossen habe und mit dem nächsten Thriller aus meinem Stapel begonnen habe. „Ich. darf. nicht. schlafen.“ von S. J. Watson. Das Buch werde ich auf jeden Fall zu Ende lesen.

Wieder zuhause habe ich weiter die Steuerunterlagen für 2024 (ja, ich bin spät dran) zusammengestellt und dabei gleich einen Stapel abgebaut und abgeheftet. Eine kluge Frau sagte mir mal: Stapel sind nicht getroffene Entscheidungen.

Nach einer Runde um den Block sitze ich jetzt mit dem Thriller auf dem Sofa. Ich finde ihn sehr spannend und muss unbedingt weiterlesen. (Ich habe ihn bis kurz vor Mitternacht fertig gelesen.)

Dienstag 17. Februar 2026 – Bahnhof, Polizisten & Krimi-Nebenwirkungen

Es ist 20.51 Uhr und ich stehe auf dem Kieler Bahnhof. Zwei Polizisten haben mich gerade länger beäugt, als ich notwendig fand.

Vielleicht, weil ich so breitbeinig stand. Und so grimmig geguckt hab. Und mit dem Rücken ganz dicht zum Schaufenster eines geschlossenen Ladens stand.

All das sind Nebenwirkungen meiner Krimi-Recherche. Als ich für Taval, meinen Ermittler aus „Taval und die nackte Katze“, recherchiert habe, habe ich auch mit einem Ex-MEK-Beamten gesprochen. Der immer zuerst schaut, wo die Notausgänge sind und nie mit dem Rücken zum Raum sitzt oder steht.

Daran habe ich mich auf dem abendlichen Bahnhof erinnert. Ich habe den Liebsten vom Zug abgeholt und an einem sicheren Ort gewartet.

Und wenn ich schon an einem sicheren Ort warte, stelle ich mich doch auch breitbeinig, also stabil, hin. Und da ich von niemandem angesprochen werden wollte, habe ich ernst geguckt. Nicht so freundlich wie auf dem Foto.

Fazit aus der Woche: Fokus-Check

In diesem Jahr will ich mich kriminell fokussieren: Bücher schreiben und veröffentlichen. Heather überarbeiten und auf mein Energiemanagement achten.

Heather: Neue Ideen durch das intensive Thriller-Lesen. Eine zweite Frau erzählt mir beim Schreiben, wer sie ist und was sie über Heather weiß. Das ist sehr spannend. Fokus gehalten.

Thriller-Recherche: Drei Bücher diese Woche: „Tochterliebe“, „Der Nachbar“ (Fitzek, mein letzter Versuch!), „Ich. darf. nicht. schlafen.“ Noch vier Bücher im Stapel. Dann steige ich tief in die Heather-Überarbeitung ein. Fokus gehalten.

Energiemanagement: Newsletter „Fueled by sweets“ geschrieben (mit anschließender Übelkeit). Steuern angegangen (Vergangenheits-Susanne hat vorgearbeitet!). Runde um den Block. Cappuccini im Café. Gemischt, aber okay.

Was diese Woche auch war: Prokrastination mit Notizbuch-Percussion, Krimi-Nebenwirkungen auf dem Kieler Bahnhof und Helsinki-Pläne mit roter Mütze.

17. Februar 2026 Susanne Pohl
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